Chronik Weimarer Gespräche zur Integration

Mai 2005

Unsere Verein hat auf Initiative von Dr. Kreikenbom und Frau Gutschke in diesem Jahr die „Weimarer Gespräche“ zur Integration ins Leben gerufen. Ziel der Gespräche ist es, Wissenschaftler, Politiker, Berater und Betreuer aus der Behindertenarbeit und Menschen mit Sinnesbehinderungen zusammen zu bringen, neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft zum Thema „Integration“ in die Praxis zu tragen, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und nicht zuletzt den Landespolitikern konkrete Anregungen zur Ausgestaltung des politischen Rahmens für die Integration sinnesbehinderter Menschen in Thüringen mit auf den Weg zu geben. Zwei Veranstaltungen finden im April und im Juli mit jeweils ca. 40-50 Teilnehmern im Forum Seebach statt.

Erstes Gespräch „Integration: Anspruch und Wirklichkeit“

Zweites Gespräch „Die Entwicklung des Beratungsbedarfs bei Menschen mit Sinnesbehinderungen“

Mai 2006

Das 3. Weimarer Gespräch zur Integration im Mai 2006 befasst sich mit den Konzepten und Erfahrungen der Mitarbeiter und Leiter der Wohnheime für Sinnesbehinderte in Deutschland. Mit Unterstützung von Frau Laue, der Wohnheimleiterin organisieren wir diese Veranstaltung am Rande der Tagung in Weimar.

Das 4. Weimarer Gespräch findet im August 2006 statt. Wir beschäftigen uns dort mit der Frage, an was Menschen mit Behinderung leiden. Sind es ihre Behinderungen oder eher das soziale Umfeld, das Leiden verursacht? Dazu referiert Frau Dr. Grüber vom Institut für Mensch, Ethik und Wissenschaft aus Berlin.

Drittes Weimarer Gespräch: „Die Arbeit in den Wohnheimen.“

Viertes Gespräch: „Worunter leiden Menschen mit Behinderungen.“

Dezember 2006

Am 07. Dezember findet die 5. Gesprächsrunde statt. Frau Boban aus Halle spricht zum Thema „Integration und Inklusion“.

Fünftes Weimarer Gespräch: „Integration und Inklusion“

Juni 2007

Unter dem Motto „Der Übergang von der Schule in den Beruf – was hilft, was hemmt?“ organisieren Angela Gutschke und Dr. Henry Kreikenbom am 27.06.2007 die 6. Weimarer Gespräche zur Integration in der Marie-Seebach-Stiftung. Dieses Thema stößt sowohl bei Menschen mit Hör- und Sehbehinderung wie auch bei Eltern, Lehrern und Beratern auf reges Interesse. In einem großen Podium wird über Erfahrungen, Möglichkeiten und bürokratische Hürden beim Übergang junger Menschen mit Behinderungen in die Berufsausbildung berichtet.

Sechste Weimarer Gespräch: „Der Übergang von der Schule in den Beruf – was hilft, was hemmt?“